Let´s dance – lass uns tanzen!

Warum ein After-Work-Dance für Selbsthilfegruppen Medizin ist

Tanzen ist ein Segen, da sind sich Fachleute einig. Die Liste der positiven Effekte für Körper, Geist und Seele ist lang: Das Herz-Kreislaufsystem und die Lunge werden gestärkt, Fett wird verbrannt, die Muskulatur und das vegetative Nervensystem gekräftigt.

Eine Studie der Universität Tübingen hat ergeben, dass Tanzen ausgezeichnet gegen Stress wirkt und sogar Alzheimer und Demenz vorbeugt. Zudem ist Tanzen Gehirnjogging und wirkt  sich günstig auf das seelische Wohlbefinden aus. Und es fördert das Miteinander sowie den Austausch.

Damit Menschen, unabhängig von einer körperlichen und psychischen Erkrankung, unabhängig von Alter und kulturellem Hintergrund, durch Tanzen ihre Gesundheit verbessern, hat die Westerwälder Kontakt- und Informationsstellefür Selbsthilfe  (WeKISS) das Projekt „Let´s dance“ – übersetzt „Lass uns tanzen“ – ins Leben gerufen. Einmal wöchentlich treffen sich Mitglieder aus Selbsthilfegruppen und deren Angehörige zum gemeinsamen „After-Work-Dance“, also zum Tanz nach der Arbeit, im paritätischen Zentrum in Westerburg (Rheinland-Pfalz). Unter Anleitung einer geschulten Mitarbeiterin der WeKISS erfahren die Teilnehmenden, wie sich das Tanzen positiv auf ihre Gesundheit auswirkt. Ziel ist, dass sich eine Selbsthilfegruppe etabliert, die sich im Laufe der Zeit ohne Anleitung eigenständig regelmäßig zum Tanzen trifft. Das Projekt „Let´s dance“ wurde im Rahmen der von der IKK Südwest geförderten Initiative „Wir sind Selbsthilfe“ ins Leben gerufen.

Dieser besondere Tanztreff war im September gestartet und jeden ersten und dritten Montag im Monat heißt es von 18  bis 19.30 Uhr: „Let´s dance!“

 

Anmelden und informieren können Sie sich bei der WeKISS
unter Telefon 02663 25 40, per E-Mail unter info@wekiss.de sowie auf der Homepage unter www.wekiss.de

Sprechzeiten sind montags von 15 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr.